30 Grad und eine abgeriegelte Zeltstadt am Donnerstag beim "Heute"-Lokalaugenschein in Traiskirchen.
Mittwoch siedelten die ersten Flüchtlinge ins Zeltlager – Zustände, die die Asylwerber Majid Qorbani und Alireza Rahimi (20) vor 3,5 Jahren nicht erleben mussten.
Aber Freunde der beiden sind im Zeltlager: "Ein afghanischer Kollege hat nicht mal ein Bett im Zelt. Er hat schwere Rückenprobleme, sollte operiert werden, aber die Flucht zwang ihn, diesen Eingriff zu verschieben", erzählt das Duo und ergänzt: "Seit sechs Tagen sucht unser Freund Hilfe, bekommt aber nicht mal einen Dolmetscher".
"Wir hatten es besser. Es gab die Möglichkeit Deutsch zu lernen", so Alireza, der nun die HTL besucht und in 3 Jahren seinen Abschluss macht.