Charlottesville-Killer bekennt sich schuldig

Der rechtsextreme Attentäter von Charlottesville (2.v.l.) bei einer rechten Demo.
Der rechtsextreme Attentäter von Charlottesville (2.v.l.) bei einer rechten Demo.Bild: picturedesk.com

Der Rechtsextreme, der 2017 mit einem Auto in eine linke Demo raste und dabei eine Frau tötete, hat sich in 29 von 30 Anklagepunkten schuldig bekannt.

Der 25-jährige Neonazi Charles Alex Fields, der bei einem Rechtsextremen-Aufmarsch im US-amerikanischen Charlottesville in eine Gegendemo raste und dabei eine Frau tötete, hat sich schuldig bekannt.

Die Anwälte des Mannes hatten einen Deal mit der Staatsanwaltschaft ausgehandelt. Der Angeklagte bekannte sich in 29 von 30 Anklagepunkten schuldig, dafür wurde der 30. fallen gelassen.

Anderenfalls hätte dem 25-Jährigen wohl die Todesstrafe gedroht, die es im US-Bundesstaat Virginia noch gibt. Der Neonazi hatte zuvor immer beteuert, er sei aus "Angst" oder "Selbstschutz" in die Menge gefahren.

Rechtsextremer Aufmarsch

Bei dem "Unite the Right"-Marsch ("Vereint die Rechten") waren 2017 Rechtsextreme aus allen US-Bundesstaaten nach Charlottesville gereist, um dort gegen die Entfernung einer Statue des Südstaaten-Generals Robert E. Lee zu demonstrieren. Zahlreiche Organisationen und Aktivisten organisierten mehrere linke Gegendemos.

Der Rechtsextreme, der eigens für den Aufmarsch aus dem Bundesstaat Ohio angereist war, raste mit seinem Auto in eine Gruppe von Gegendemonstranten und überrollte Dutzende Menschen. Für eine 32-Jährige kam jede Hilfe zu spät. 30 weitere Personen wurden zum Teil schwerst verletzt.

Im Anschluss an den Vorfall wurde US-Präsident Donald Trump kritisiert, weil er in einer Ansprache sagte, es habe "Gewalt auf allen Seiten"gegeben.

(hos)

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