Formel 1

Checks im Spital! So geht es F1-Star nach Massencrash

Alex Albon musste nach dem Startcrash in Silverstone ins Krankenhaus. Jetzt gibt es die Entwarnung nach den Medizinchecks.
Sebastian Klein
04.07.2022, 11:53
olympia live
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"Die Augen sind schon auf Spielberg gerichtet", lässt Alex Albon seine Fans aufatmen. Der Williams-Pilot war neben Guanyu Zhou am Sonntag vom spektakulären Massencrash in Silverstone besonders betroffen.

Während Zhou im Alfa Romeo über den Reifenstapel in den Zaun geschleudert wurde und mit den entsetzlichen Bildern weltweit für Aufregung sorgte, wurde Albons Zustand zunächst weniger Aufmerksamkeit geschenkt. Dabei wurde der Thailänder beim Massenunfall bei rund 200 km/h nicht weniger durchgeschüttelt. 

Sein Williams wurde gleich von mehreren Autos hart getroffen, schlug in der Streckenbegrenzung ein, bevor er auf der Piste zum Erliegen kam. Der Crash war nicht so spektakulär wie die Überschläge von Zhou, dafür aber umso schmerzhafter.

Albon wurde vom Medical Center direkt ins Krankenhaus von Coventry überstellt, wo er Untersuchungen über sich ergehen lassen musste. Am Sonntagabend wurde er von dort entlassen.

"Mir geht es gut. Aber noch viel wichtiger ist, dass es Guanyu Zhou gut geht. Danke an das medizinische Team und an euch für alle Nachrichten", schreibt der Formel-1-Pilot auf seinen Social-Media-Kanälen.

Williams-Teamchef Jost Capito sagt indes, dass Albons Einschlag in der Boxenmauer für seinen Schützling der schmerzhafteste gewesen sei. Dabei waren die Hände des Fahrers noch am Lenkrad. In den Onboard-Aufnahmen war zu sehen, wie die rechte Hand des Piloten zum Zeitpunkt des Aufpralles heftig nach oben gerissen wurde. Aber: Bis auf Rückenschmerzen ist Albon unverletzt geblieben.

Capito: "Man sieht, wie wichtig es ist, immer wieder an der Sicherheit zu arbeiten. Bei Alex sah es nicht so schlimm aus, denn der Schlag von hinten war gar nicht so groß. Danach geht man aber weit und dreht sich. Die Energie wird abgebaut, also ist man nicht zu stoppen. Aber die Boxenmauer war das Härteste, was er zu spüren bekam."

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