Innerhalb von nur zehn Monaten hat ein 32-jähriger Unternehmer dort mit drei verschiedenen Frauen ein Verhältnis begonnen und mit ihnen auch drei Kinder gezeugt. Das kommt dem Casanova aus der Kleinstadt Sora in der zentralen Region Latium nun teuer zu stehen, denn alle werdenden Mütter sollen italienischen Medienberichten zufolge Angestellte des Kindsvaters gewesen sein.
Weil der Umtriebige aber nicht gewillt ist, auch nur eines der Kinder als sein eigen Fleisch und Blut anzuerkennen, zieht nun die erste geschasste Frau vor Gericht und lädt die beiden anderen Mütter dazu ein, es ihr gleichzutun. Es geht laut "Südtirol News" um Vaterschafts- und Unterhaltsklagen in welchen sich der 32-Jährige ab 21. September vor dem Gericht von Cassino verantworten wird müssen.
Der im Gesundheitsbereich tätige Unternehmer – seine Firma mit rund 30 Mitarbeitern an drei Standorten leistet etwa Ambulanzfahrten – hat sich wirklich Unglaubliches geleistet. Im Februar 2022 ging der Italiener eine Beziehung mit einer Angestellten ein, man zog sogar zusammen in eine gemeinsame Wohnung. Kurz darauf wurde die Frau schwanger – als sie wegen der ihr diagnostizierten Risikoschwangerschaft Zweifel äußerte, noch für ihn arbeiten zu können, zerbrach die Beziehung.
Der Kindsvater beteuerte, für das Baby sorgen zu wollen, doch landete er schon mit der nächsten Frau im Bett. Auch sie war eine seiner Angestellten und wurde schwanger von ihm. Erst als ein Foto des Unternehmens auf Fotos der Babyparty der zweiten Frau auftauchte, erfuhr seine Ex davon.
Von seinem Sohn, der im Jänner 2023 auf die Welt kam, wollte der Italiener nichts wissen, zahlte keinen Unterhalt. "Bisher hat er sich immer geweigert, sich einem DNA-Test zu unterziehen. Das wird er im Rahmen des kommenden Gerichtsverfahrens aber tun müssen", erklärt der Anwalt der ersten Frau, Antonio Carugno, dem "Corriere della Serra". Sein zweites Kind wird im Juni erwartet.
Doch der Firmenchef setzte noch einen drauf! Eine dritte Angestellte, mit der er eine Liebschaft hatte, wurde ebenfalls schwanger. Ihr Geburtstermin wurde für Oktober diesen Jahres errechnet.
Innerhalb von 10 Monaten werden dann also drei Halbgeschwister von völlig unterschiedlichen Müttern zur Welt gekommen sein, deren gemeinsamer Vater sie offenbar verleugnet ...
"Ich hoffe, dass diese Person die väterliche Verantwortung übernehmen wird. Die ersten beiden Mütter sind alleinerziehend und ich hoffe, dass zumindest die dritte mehr Glück hat", klagt die erste Freundin über ihren früheren Lebensgefährten. Sie warnt auch alle anderen: "Seid vorsichtig und lasst euch nicht täuschen. Es ist nicht richtig, dass ein Arbeitgeber sich so verhält.“"