Chefin der US-Demokraten erklärt ihren Rücktritt

Bild: Reuters

Debbie Wasserman Schultz, die Chefin der US-Demokraten, erklärte am Sonntag kurz vor Beginn des Parteitages ihren Rücktritt. Die 49-Jährige zog damit die Konsequenzen nach der Veröffentlichung von gehackten E-Mails, aus denen hervorgeht, dass der Parteivorstand schon lange eine Kandidatur von Hillary Clinton bei den Präsidentschaftswahlen bevorzugte.

Debbie Wasserman Schultz, die Chefin der US-Demokraten, erklärte am Sonntag kurz vor Beginn des Parteitages ihren Rücktritt. Die 49-Jährige zog damit die Konsequenzen nach der Veröffentlichung von gehackten E-Mails, aus denen hervorgeht, dass der Parteivorstand schon lange eine Kandidatur von bevorzugte.

Um einen Eklat beim Parteitag zu verhindern, zog Wasserman Schultz vor Beginn des viertägigen Parteitages der Demokraten in Philadelphia die Notbremse und gab ihren Rücktritt aus allen politischen Ämtern bekannt. Bereits kurz nach Veröffentlichung der E-Mails durch WikiLeaks wurde sie von heftig kritisiert.

Denn aus den geleakten Dokumenten geht hervor, dass der Herausforderer von Hillary Clinton im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur  parteiintern von Anfang an keine Chance hatte. Eine Kandidatur Clintons wurde von Anfang an bevorzugt und es wurde anscheinend systematisch gegen Sanders gearbeitet.

Vizechefin Donna Brazile soll die Demokraten nun bis zur Wahl im November übernehmen. Dann, so Spekulationen, könnten Julian Castor, ein 41-jähriger Texaner mit hispanischen Wurzeln die Partei übernehmen. Er gilt als große Nachwuchshoffnung der Demokraten.

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