"Cher's" Elefant "Kaavan" durfte endlich ausreisen

"Kaavan"  wird nun vom einsamsten zum glücklichsten Elefanten und fliegt nach Kambodscha.
"Kaavan" wird nun vom einsamsten zum glücklichsten Elefanten und fliegt nach Kambodscha.VIERPFOTEN©Hristo Vladev
Es ist soweit! Nach monatelanger Vorbereitung für den ersten Elefanten-Flug-Transfer von VIER PFOTEN darf "Kaavan" nun endlich ausreisen. 

Traurige Berühmtheit erlangte "Kaavan" als "einsamster Elefant der Welt", der jahrelang ein Single-Dasein an der Kette im Marghazar-Zoo in Islamabad (Pakistan) fristen musste, als seine Gefährtin Saheli 2012 starb. VIER PFOTEN gelang es nun, nach monatelangen Vorbereitungen, den Dickhäuter aus seinem traurigen Leben zu befreien. Er wurde völlig - ebenfalls durch monatelanges Training - ereignislos und entspannt nach Kambodscha geflogen, wo ihn sogar Popikone CHER schon erwartete. Die Popdiva war nämlich maßgeblich am Erfolg von "Kaavans" Ausreise beteiligt. 

Popikone CHER hat "Kaavan" am Rollfeld in Empfang genommen.
Popikone CHER hat "Kaavan" am Rollfeld in Empfang genommen.Picturedesk©TANG CHHIN SOTHY

Mit "Kaavan" verlässt ein weiteres Tier den Marghazar Zoo, der vor seiner endgültigen Schließung steht. Zuvor hat VIER PFOTEN gemeinsam mit dem Islamabad Wildlife Management Board bereits drei Wölfe, einige Affen und alle Hasen, die ebenfalls im Zoo eingesperrt lebten, sicher innerhalb Pakistans untergebracht. Aktuell befinden sich nur noch zwei Himalaya-Braunbären, ein Hirsch und ein Affe im Zoo. VIER PFOTEN plant die zwei ehemaligen Tanzbären Suzie und Bubloo Mitte Dezember nach Jordanien zu bringen.

Drei Elefantenkühe für "Kaavan"

"Kaavan" hat es auf alle Fälle fürs Erste geschafft. Durch die schlechten Haltungsbedingungen stand es nämlich körperlich wie seelisch schon sehr schlecht um den Elefanten. Die Einsamkeit schlug sich schwer auf seine Psyche und er entwickelte Aggressionen, weshalb er auch jahrelang an der Kette leben musste. Im Cambodia Wildlife Sanctuary wird nun sein Leben wieder lebenswert. Zunächst lernt er in einem kleineren Gehege einmal seine neue Familie kennen, die aus drei Elefantenkühen namens Diploh, Arun Reah und Sarai Mia besteht.

„Wir haben ein 3000 Quadratmeter großes Quarantäne-Gebiet für ihn eingerichtet, samt Wasserloch“, sagte der kanadische Elefantenexperte Darrick Thomson, der an den Arbeiten für Kaavans Ankunft mitgewirkt hat. Ganz in der Nähe der Elefantendamen darf sich "Kaavan" in Ruhe eingewöhnen. „Wir haben hier viel Platz, 12.000 Hektar“, erzählte Thomson. Später soll sich auch "Kaavan" frei in der herrlichen Natur bewegen dürfen.

Wir drücken "Kaavan" alle Daumen, damit er endlich glücklich wird!

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