Der Grazer Fahrzeughersteller Magna setzt verstärkt auf Kooperationen mit chinesischen Autobauern.
Trotz der aktuellen Krise in der Automobilbranche will das Unternehmen mit neuen Partnern für frischen Schwung sorgen – und neue Jobs.
Ab 2027 sollen laut "Kleine Zeitung" die Marken MG und Changan in Graz-Liebenau produziert werden. Laut internen Quellen steht der Produktionsstart für die ehemals britische Traditionsmarke, die seit 2007 Eigentum der chinesischen SAIC ist, "ab Mai nächsten Jahres zur Diskussion".
Die Rede ist von über 150.000 Fahrzeugen und einem halben Dutzend Modellen im Jahr.
Damit rechnet Magna mit einem zusätzlichen Bedarf an Fachkräften, was "zumindest 1.000 neue Arbeitsplätze" in der Region schaffen dürfte.
Auch die Magna-Werke im slowenischen Hoče sollen durch die Zusammenarbeit mit chinesischen Herstellern einen Neustart erleben. Ab Ende 2028/Anfang 2029 sollen dort Autos komplett montiert werden. "Kolportiert" werden 100.000 Fahrzeuge im Jahr. Wie die "Kleine" berichtet, steht Magna kurz davor, diese Pläne offiziell zu verkünden.
Mit diesem Vorstoß unterstreicht Magna die Bedeutung des Standorts Graz und die zunehmende Rolle chinesischer Automarken am europäischen Markt.
Die geplanten Investitionen könnten die gesamte Region nachhaltig stärken. Derzeit lassen neben Mercedes auch die chinesischen Marken Xpeng und GAC in Graz Modelle endfertigen.