China hat am Freitag weitere Schiffe auf die Suche nach möglichen Wrackteilen der verschollenen Boeing 777-200 geschickt. Der Eisbrecher Xuelong (Schneedrache) werde in Australien seinen Proviant auffüllen und dann in den südlichen Indischen Ozean weiterfahren. Behindert wird die Suche indes von schlechtem Wetter.
nach möglichen Wrackteilen der verschollenen Boeing 777-200 geschickt. Der Eisbrecher Xuelong (Schneedrache) werde in Australien seinen Proviant auffüllen und dann in den südlichen Indischen Ozean weiterfahren. Behindert wird die Suche indes von schlechtem Wetter.
Drei Schiffe der chinesischen Marine sind bereits unterwegs und zwei Rettungsschiffe sollen bald in See stechen. Sie suchen nach Objekten, die australische Geheimdienst-Experten auf Satellitenbildern a. Ein Teil des Treibguts soll 24 Meter lang sein, das zweite 5 Meter. Schlechtes Wetter machte die Suche nach möglichen Wrackteilen der verschollenen Malaysia Airlines-Maschine jedoch schwierig, wie die Seesicherheitsbehörde (Amsa) am Freitag berichtete, die die Suche koordiniert.
Zuvor hatte sich Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping in die australische Suchaktion eingeschaltet. "Seit der Kontakt zu dem Flugzeug abgebrochen ist, sind unsere Herzen mit den Menschen aus verschiedenen Ländern an Bord", sagte Xi dem australischen Ministerpräsidenten Tony Abbott, wie Xinhua in der Nacht zum Freitag berichtete.
Schlechtwetterfront behindert Suche
Probleme könnte den Suchkräften das schlechte Wetter bereiten. Die Sicht in der Region rund 2.500 Kilometer südwestlich der australischen Westküstenstadt Perth sei schlecht, berichtete die Seesicherheitsbehörde (Amsa) am Freitag, die die Suche koordiniert.
Die erste Suchmaschine sei um 23.15 Uhr MEZ gestartet, teilte Amsa mit. Drei weitere sollten folgen. Es dauert mindestens drei Stunden, um das Gebiet zu erreichen. Vor Ort ist bereits ein norwegisches Frachtschiff, das nach den auf Satellitenbildern als mögliche Wrackteile identifizierten Objekten Ausschau hält.