Wiener Airport wappnet sich gegen China-Virus

17 Tote und über 440 Kranke: Das Corona-Virus sorgt weltweit für Angst. Um eine Ausbreitung in Europa zu verhindern, treffen die Flughäfen Vorbereitungen.

In Rom werden aus China kommende Flugpassagiere auf akute Symptome des gefährlichen Corona-Virus überprüft. Wichtigste Maßnahme: Temperaturmessung mittels sogenannter „Thermo-Scans" oder Fieberthermometer.

Erhöhte Aufmerksamkeit in Schwechat

Auch am Flughafen Wien ist man für eine Seuche gerüstet. Airport-Sprecher Peter Kleemann: „Wir stehen in enger Abstimmung mit der Landessanitätsdirektion und dem Gesundheitsministerium. Wir befinden uns in einem Zustand erhöhter Aufmerksamkeit."

Passagiere könnten isoliert werden

Konkret heißt das, dass Passagiere die über Corona-Sympthome klagen, sofort ärztlich abgefangen, isoliert und dann von der Flughafen-Ambulanz ins AKH gebracht werden. Dafür steht am Airport rund um die Uhr ein Arzt zur Verfügung.

Bernhard Benka, Experte des Gesundheitsministeriums, erklärt: „Das Virus ist vor allem für ältere Menschen mit Vorerkrankungen gefährlich. Sollte die EU-Seuchenbehörde Temperaturkontrollen am Airport anordnen, passiert das hierzulande durch Messung im Ohr. Problematisch ist, dass gerade auch die Grippe grassiert – also einige Menschen Fieber haben."

Spezialbrillen gegen Infektion

Am Airline-Drehkreuz Frankfurt, wo mehr Flieger aus China landen, ist man rigoros: Verdächtige Fluggäste werden in einer Nasszelle mit Schleuse isoliert. Das Personal muss sich mit Masken und Spezialbrillen vor der Infektion schützen

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