Es ist ein Thema, das Chris Norman (75) noch immer zu Tränen rührt: Der Verlust seines Sohnes Brian im Jahr 2001 hat das Leben des legendären Musikers für immer verändert. In einem emotionalen Interview blickt der Sänger von Hits wie "Stumblin In" nun zurück auf die schwerste Zeit seines Lebens.
"Brian zu verlieren, war ein unfassbarer Schicksalsschlag. Es hat uns alle wahnsinnig getroffen", erinnert sich Norman. "Du hoffst immer, dass dir so etwas nicht passiert, und es fühlt sich falsch an, wenn dein Kind vor dir stirbt - es ist einfach nicht richtig."
Der Verlust hat die gesamte Familie Norman zutiefst erschüttert. "Ich glaube nicht, dass man über den Verlust seines Kindes jemals hinwegkommen kann. Vielmehr lernt man, mit dem Schmerz zu leben, weil man weitermachen muss. Brian fehlt uns jeden Tag", so der Musiker.
Was ihm in dieser dunklen Zeit geholfen hat? Der Zusammenhalt seiner Familie. Als Brian starb, war Normans jüngste Tochter Susan erst zehn Jahre alt. "Ich musste also weitermachen, für meine Kinder. Ich konnte mich nicht hängen lassen und in Depressionen versinken. Ich musste stark sein."
Trotz aller Tragik blickt Norman auch auf die schönen Seiten seines Lebens: Seine Ehe mit Linda, die er mit 17 kennenlernte und mit 19 heiratete, hält bis heute. "Wir sind bis heute beste Freunde. Ich denke, dass diese Freundschaft auch das Geheimnis unserer Ehe ist."
Seit 1969 steht der Brite auf der Bühne - zuerst mit Smokie, dann solo. Und aufhören will er noch lange nicht: "Meine großartige Familie macht mich glücklich. Meine Frau, meine Kinder und Enkelkinder erfüllen mich mit Stolz. Ich freue mich auch darüber, dass ich es abseits von Smokie geschafft habe."