Die schön gewachsene 25 Meter hohe Fichte mit einem Gewicht von rund vier Tonnen wurde heute geerntet. Spender des mächtigen Baumes ist die Familie Erdelitsch, in deren Garten die Fichte rund 80 Jahre gewachsen ist. Für den Transport nach Salzburg muss der Baum auf 23 Meter gekürzt werden. Am Nachmittag wird der neue Christbaum am Residenzplatz von der Berufsfeuerwehr und dem Salzburger Gartenamt aufgestellt.
"Wir sind davon überzeugt, dass der Christbaum bei der Bevölkerung von Salzburg und den Gästen aus dem In- und Ausland großen Gefallen finden wird“, ist sich der Obmann des Salzburger Christkindlmarktes Wolfgang Haider sicher. Die Suche nach einem geeigneten Baum ist aufwändig und beginnt bereits im Frühjahr.
"Der ideale Baum befindet sich nicht im Wald, sondern in einem Garten oder in einer Alleinlage. Er hat eine Mindesthöhe von 24 Metern und muss gerade und gleichmäßig gewachsen sein", weiß Haider. "Und wenn er dann auch noch mit einem Kran erreichbar ist, hat er eine gute Chance als Christbaum für den Salzburger Christkindlmarkt ausgewählt zu werden".
Nach Ankunft des Christbaumes am Residenzplatz übernimmt die Salzburger Berufsfeuerwehr und das Gartenamt des Magistrats Salzburg die Aufstellung. Dazu wird der Baum mit einem Kran gehoben und in ein mehrere Meter tiefes Loch gesenkt. Nach Schnitt und Aufstellung beträgt die endgültige Höhe des Christbaumes am Residenzplatz rund 20 Meter. Für eine stimmungsvolle Weihnachtsbeleuchtung sorgen rund 700 LED-Lichter.
So richtig erstrahlen wird der Seehamer Christbaum jedoch erst am Abend des 18. November, dem Eröffnungstag des 47. Salzburger Christkindlmarktes. Das Einschalten der Beleuchtung, die sogenannte Illuminierung, findet dann im Rahmen der offiziellen Eröffnung statt. Der Salzburger Christkindlmarkt hat dann täglich bis einschließlich 26. Dezember für die Besucher geöffnet. Ab 27. Dezember verwandelt sich der Christkindlmarkt in einen Silvestermarkt, der über den Jahreswechsel bis 1. Jänner geöffnet hat.