Todesurteil gegen Christin aufgehoben

Der Fall Asia Bibi sorgte international für Aufsehen. Sie wurde wegen Gotteslästerung zum Tode verurteilt. Sieben Jahre später kam der Freispruch.

Pakistans Oberster Gerichtshof hat das Todesurteil gegen die wegen Gotteslästerung verurteilte Christin Asia Bibi aufgehoben. "Sie wurde freigesprochen", erklärte Richter Saqib Nisar am Mittwoch.

Die mehrfache Mutter war 2010 in der Provinz Punjab wegen Beleidigung des Propheten Mohammed zum Tode verurteilt worden. Muslimische Frauen aus ihrem Dorf hatten ihr vorgeworfen, sich im Streit beleidigend über Mohammed geäußerst zu haben.

Liberaler Politiker nach Kritik am Blasphemiegesetz erschossen

Das Todesurteil sorgte international für Empörung. Asia Bibi war 2010 als erste Frau in Pakistan wegen Gotteslästerung zum Tode verurteilt worden.

2011 wurde der liberale Gouverneur von Pakistans größter Provinz Punjab erschossen, weil er Asia Bibi verteidigt und die Blasphemiegesetze kritisiert hatte. Kritiker sagen, die Gesetze würden missbraucht, unter anderem, um persönliche Feinde anzuschwärzen oder aus dem Weg zu schaffen.

(sda)

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