Christoph Waltz bastelt eine Cyborg-Kriegerin

Der erste Trailer von "Alita" verspricht Sci-Fi-Action erster Güte... und eine Whitewashing-Kontroverse.
Basierend auf Yukito Kishiras Manga-Serie "Gunnm" bringen Regisseur Robert Rodriguez ("Sin City") und Produzent James Cameron ("Avatar") "Alita: Battle Angel" in die Kinos.

Gleich drei Oscar-Preisträger veredlen den Cast: Neben Jennifer Connelly ("A Beautiful Mind") und Mahershala Ali ("Moonlight") wird auch Christoph Waltz in dem Streifen zu sehen sein. Schon im ersten Trailer des Actioners bekommt der Österreicher reichlich Screentime. Er verkörpert Dr. Dyson Ido, der aus dem verschrotteten Kopf eines weiblichen Cyborgs eine neue künstliche Intelligenz samt mächtigem Kriegerinnenkörper erschafft.



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Besonders auffällig an der Kinoversion von Alita sind die überdimensionalen Augen der Figur, eine körperliche Ausprägung, die sich in zahlreichen Mangas und Animes zu finden ist. Abseits dieser Referenz zur Herkunft der Heldin ist recht wenig von ihrem japanischen Ursprung zu erkennen. Die Stars des Films sind durchwegs nicht-asiatische Hollywood-Schauspieler.

Wer sich nach dem Debakel von "Ghost in the Shell" (März 2017) ein wenig mehr Fingerspitzengefühl aus Hollywood erwartet hat, wird in "Alita: Battle Angel" nicht fündig. Sogar "Deadpool"-Schurke Ed Skrein, der aufgrund einer Whitewashing-Kontroverse das Reboot von "Hellboy" sausen ließ, taucht in der Manga-Verfilmung auf.

"Alita: Battle Angel" startet am 20. Juli 2018 in den österreichischen Kinos.

(lfd)

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