Christopher Nolan: Dem Kino wird es gut gehen

Bild: Mario Anzuoni / Reuters

Das Kino steckt in der Krise, sagen die Experten und sehen YouTube, illegale Downloads, etc. dafür verantwortlich. Manche prognostizieren gar schon den Untergang des Film Biz. Regisseur Christopher Nolan ist anderer Meinung. In einer Gastkolumne im "Wall Street Journal" widersprach der Regisseur ("The Dark Knight", "Memento") den Schwarzsehern. Es läge sowohl an Kinobetreibern als auch an Filmemachern, dem Kino neuen Glanz zu verleihen.

Das Kino steckt in der Krise, sagen die Experten und sehen YouTube, illegale Downloads, etc. dafür verantwortlich. Manche prognostizieren gar schon den Untergang des Film Biz. Regisseur , "Memento") den Schwarzsehern. Es läge sowohl an Kinobetreibern als auch an Filmemachern, dem Kino neuen Glanz zu verleihen.

Innovation ist laut Nolan der Schlüssel, um die Krise zu beenden und die Besuchszahlen wieder in die Höhe zu treiben. Auf Seiten der Kinobetreiber bedeutet das größere Säle und aufwendigere Projektionstechniken. Filmemacher sollen hingegen neue Wege beschreiten und ihre Werke vom gewöhnlichen "Content" abgrenzen, den Nolan als die in TV-Produktionen und YouTube-Clips vorherrschende Massenware sieht.

"Die Öffentlichkeit wird ihr Geld für Studios, Kinosäle und Filmemacher ausgeben, die das Kinoerlebnis zu schätzen wissen und dieses klar vom Home Entertainment abgrenzen - so wie das Kino mit Breitbild und Surround Sound zurückgeschlagen hat, als ihm das Fernsehen erstmals auf den Fersen klebte", schrieb Nolan im Wall Street Journal.

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