Nach einem 1:2 im Hinspiel hätte dem italienischen Serienmeister ein lockeres 1:0 gereicht, es wurde ein Drama über 120 Minuten. Trotz einem 3:2-Sieg ist CR7 mit seinen Kollegen aufgrund der Auswärtstorregel rausgeflogen.
Porto bremste die angepeilte Aufholjagd der Alten Dame gleich in der Anfangsphase brutal aus. Mehdi Taremi traf zunächst Aluminium, wurde wenig später von Merih Demiral im Strafraum zu Fall gebracht. Sergio Oliveira (19.) versenkte den doch ein wenig harten Elfer eiskalt zum 1:0 für die Portugiesen.
Von Juventus kam bis auf ein paar Halbchancen durch Alvaro Morata nicht viel, Porto war auch fortan die bessere Mannschaft im Allianz Stadium von Turin. Wo war eigentlich der große Superstar Cristiano Ronaldo? Unsichtbar in der ersten Hälfte.
Nach der Pause sorgte Federico Chiesa für Hoffnung in Schwarz-Weiß, der Italiener traf herrlich zum 1:1-Ausgleich ins Kreuzeck (49.). Nur fünf Minuten später schwächten sich die Portugiesen selbst, Taremi flog mit Gelb-Rot vom Platz - er hat den Ball weggeschossen.
Das war der Auftakt zum Sturmlauf der Juventini - es dauerte nur bis zur 63. Minute, dann versenkte abermals Chiesa zum 2:1 und damit zum Gleichstand im Gesamtscore (3:3).
Die Lage spitze sich immer mehr in Richtung Verlängerung zu, Ronaldo ackerte fleißig, doch CR7 gelang nur sehr, sehr wenig. In der Nachspielzeit traf Juve die Stange, es musste tatsächlich eine Verlängerung her.
Ab der Overtime wurde es ein Kampf um Biegen und Brechen, Porto wirkte saft- und kraftlos, aber auch bei Juventus lief nicht mehr viel zusammen. Ab der 115. Minute ging der absolute Wahnsinn wieder los. Erst schepperte es - allerdings für Porto! Ein flacher Freistoß von Segio Oliveira flutschte durch die sehr löchrige Juventus-Abwehr - 2:2!
Zwei Minuten später köpfte Adrien Rabiot die Italiener wieder mit 3:2 in Front, allerdings reichte das nicht mehr. Der FC Porto ist im Viertelfinale der Champions League, Cristiano Ronaldo und seine Juventus-Kollegen sind raus.