Cinema for Peace: Pannenserie bei Preisverleihung

Die Initiative "Cinema for Peace" wurde nach den Anschlägen auf das World Trade Center ins Leben gerufen. Einmal im Jahr werden - im Rahmen der Berlinale, aber ohne anderweitige Verknüpfung mit dem Festival - Preise an mutige und kritische Filme(macher) im Zeichen des Friedens vergeben. Die diesjährige Verleihung sorgte aber vor allem mit Pannen für Aufsehen.

Die Initiative "Cinema for Peace" wurde nach den Anschlägen auf das World Trade Center ins Leben gerufen. Einmal im Jahr werden - im Rahmen der Berlinale, aber ohne anderweitige Verknüpfung mit dem Festival - Preise an mutige und kritische Filme(macher) im Zeichen des Friedens vergeben. Die diesjährige Verleihung sorgte aber vor allem mit Pannen für Aufsehen.

), als ihr von einer Filmeinspielung das Wort abgeschnitten wurde. Die deutsche Schauspielerin ("Fack ju Göhte") protestierte und verließ schließlich erbost die Bühne. Es sollte nicht die einzige Panne des Abends bleiben.

Die Öko-Aktivisten-Gruppe "The Yes Men" sorgten für eine Unterbrechung des Programms, als sie eine Sitzblockade auf der Bühne veranstalteten. Mitglied Igor Vamos (aka Mike Bonanno) zeigte sich besonders hartnäckig und musste von der Security von der Bühne gezerrt werden. Manch anderer wollte weder Bühne noch Auditorium gar nicht erst betreten. So ließ sich - zumindest bis kurz vor Ende der Veranstaltung - der als Ehrengast angekündigte war zwar auf der Bühne, um den "Green Film Award" anzukündigen, verließ die Preisverleihung aber frühzeitig.

Die Preisträger gingen in dem Pannen-Chaos ein wenig unter, so etwa Til Schweiger oder der chinesische Künstler Ai Weiwei, der von zwei Mitgliedern der russischen Punkband Pussy Riot angekündigt wurde und sich per Videobotschaft meldete. Die Auszeichnung für den wertvollsten Film des Jahres teilten sich drei Filme: "Selma" von Ava DuVernay, .

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