Österreich

Wegen Citymaut: FPÖ will NÖ Pendlerhilfe erhöhen

Heute Redaktion
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Michael Schnedlitz: "Wir wollen und müssen die Möglichkeit schaffen, den betroffenen Niederösterreichern finanziell unter die Arme zu greifen.
Michael Schnedlitz: "Wir wollen und müssen die Möglichkeit schaffen, den betroffenen Niederösterreichern finanziell unter die Arme zu greifen.
Bild: privat

Wegen der geplanten City-Maut in Wien wird die FPÖ Niederösterreich einen Antrag auf Evaluierung einer möglichen Erweiterung der „NÖ Pendlerhilfe" im Landtag einbringen.

Die FPÖ will "rote Arbeitnehmer- und Arbeiterstrafsteuer für fleißige Niederösterreicher" abfedern.



Der Plan: Aufgrund der möglichen Citymaut in Wien wird die FPÖ Niederösterreich, zum Ausgleich der dadurch entstehenden Nachteile für Pendler, einen Antrag auf Evaluierung einer möglichen Erweiterung der „NÖ Pendlerhilfe" im Landtag einbringen.

„Die geplante Strafsteuer der rot-grünen Regierung geht auf Kosten der fleißigen Menschen in unserem Land. Die SPÖ hat sich somit endgültig als Arbeiterpartei verabschiedet. Wir wollen und müssen die Möglichkeit schaffen, den betroffenen Niederösterreichern finanziell unter die Arme zu greifen", so FP-Landtagsabgeordneter Michael Schnedlitz.

"Schützend auf Seite der Tüchtigen"

Pendler sollen laut Plänen der Stadt täglich zwei Euro für die Einfahrt nach Wien bezahlen. Den 120.000 Niederösterreichern, die derzeit mit dem Auto in die Bundeshauptstadt pendeln, "will die SPÖ mit ihrem Juniorpartner somit jährlich - als Dank für ihre Arbeit - rund 53 Millionen Euro aus der Tasche ziehen", kritisieren die Freiheitlichen.



„Während die rot-grüne Regierung in Wien Zuwanderer anfüttert, vertritt man längst nicht mehr die Interessen der arbeitenden Menschen, welche ihren Beitrag zur finanziellen Stabilität des Landes leisten. Mit unserem Antrag stellen wir uns schützend auf die Seite der Fleißigen und Tüchtigen. Gemeinsam mit dem Bund kann es gelingen, das drohende Übel und die soziale Ungerechtigkeit von Rot-Grün zu entschärfen oder sogar ganz abzuwenden", so Schnedlitz. (red)