Stöckl bei Ö3: "Deine Brüste waren deutlich zu sehen"

Mathea mit Claudia Stöckl
Mathea mit Claudia StöcklMartin Krachler/Hitradio Ö3
Popstar Mathea sorgte mit ihrem Outfit beim Ukraine-Benefizkonzert für Diskussionen. Ö3-Moderatorin Claudia Stöckl sprach sie darauf an. 

Mathea, die 2019 im Alter von 20 Jahren mit "2x" einen Raketenstart hingelegt hat, resümiert bei der Ö3-Radioshow "Frühstück bei mir" über ihre Entwicklung: "Der Erfolgsdruck ist enorm. Ein großer Hit am Anfang ist Fluch und Segen zugleich."

Mittlerweile, so erzählt sie auf Ö3, hat sie den Musikstil und auch vor allem ihr Styling weiterentwickelt: "Am Anfang war ich das 20-jährige Mädel im Trainingsanzug, mittlerweile habe ich ein Styling-Team und möchte einen jungen, freshen und coolen Look verkörpern."

Stöckl spricht Mathea auf ihr freizügiges Outfit an

Die 23-jährige Pop-Sängerin äußert sich dabei auch zur Debatte, die sie ausgelöst hat, als sie beim Ukraine-Benefiz-Konzert im blauen BH aufgetreten ist. Radiomoderatorin Claudia Stöckl spricht sie konkret darauf an. "Du hattest da einen blauen BH an und drüber eine weiße Jacke. Aber dein Oberkörper, deine Brüste waren sehr deutlich zu sehen. Würdest du heute nochmal so auf die Bühne gehen – für ein Ukraine-Benefizkonzert?"  

Mathea sagt dazu klar und deutlich: "Auf jeden Fall. Für mich war das ein normales Outfit. Mich hat es sehr überrascht, dass ich als Künstlerin so sexualisiert werde. Ich finde im Jahr 2022 sollte das kein Thema mehr sein, dass Frauen dafür kritisiert werden, wie sie sich präsentieren."

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"Es ist nie richtig, wie man es macht"

Doch Stöckl ist mit dieser Antwort nicht zufrieden, sie hakt erneut nach: "Aber findest du – ist das Feminismus?" Mathea: "Auf jeden Fall". "Aber geht es nicht um das gleiche Gehalt?", kontert Stöckl. Die Österreicherin antwortet: "Natürlich. Es geht aber auch darum, dass, wenn ein Mädel auf der Straße einen kurzen Rock trägt, angefasst wird und das nicht will. Nur weil ich einen großen Busen habe und mich so anziehe, wird mir gesagt, das sei pietätlos." Die Sängerin finde die Diskussion einfach "nur lächerlich".  

Sie erklärt weiter: "Und es ist nie richtig, wie man es macht. Ich wurde auch kritisiert für meine Jogginghosen – da wurde mir von Männern gesagt, mein Arsch schaut nicht geil genug darin aus. Mittlerweile ist mir ein bissl wurscht, wer da was über mich denkt." Recht hat sie!

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