Clementinum: Kein Medikamenten-Missbrauch

Bild: Daniel Schaler
Das toxikologische Gutachten im Fall "Pflegeheim Kirchstetten" liegt vor: Es konnte kein Medikamenten-Missbrauch, der den Todeseintritt von Patienten beschleunigt haben könnte, nachgewiesen werden.
Das toxikologische Gutachten nach den Exhumierungen von ehemaligen Patienten des Pflegeheims Kirchstetten liegt vor. Wie berichtet, ermittelt die Staatsanwaltschaft St. Pölten wegen des Verdachts des Quälens und Vernachlässigens von Pflegebefohlenen gegen fünf Ex-Pflegekräfte.

Wie berichtet, wurden bei der Untersuchung nach den Exhumierungen zweier verstorbener Patienten entwässernde Medikamente, die nicht ärztlich verschrieben worden waren, festgestellt. Der Verdacht: Eine systematische Verabreichung, um den Tod der Senioren zu beschleunigen. Nach weiteren Exhumierungen kam man im toxikologischen Gutachten nun zu der Feststellung, dass dem nicht so ist. "Es waren keine bedenklichen Substanzen nachweisbar", bestätigte Staatsanwalt Leopold Bien auf "APA"-Anfrage einen "Kurier"-Bericht.

Nach einem noch ausstehenden Obduktionsgutachten soll entschieden werden, ob es zur Anklage kommt.

CommentCreated with Sketch.0 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Die beschuldigten, ehemaligen Pflegekräfte bestreiten die Tat nach wie vor vehement. Es gilt die Unschuldsvermutung.



(nit)

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