Climax

Bild: Thimfilm

Der Hardcore-Drogentrip, der über eine Gruppe Tänzer auf einer Party hereinbricht, berauscht auf visuell opulente Weise, während er inhaltlich keine Gefangenen macht.

Bei Gaspar Noé tut sich auf der Leinwand ja gern einmal ein Schlund der Hölle auf. Auch in seinem neuesten, in Cannes heftig umjubelten Werk bleibt der Regie-Grenzgänger ("Enter The Void") in dieser Hinsicht nichts schuldig.

Eine Tanzgruppe aus 21 jungen Tänzern quartiert sich in einem abgelegenen Übungszentrum ein, um sich auf eine anstehende Tournee vorzubereiten. Am Abend bevor es endlich losgeht, feiern die jungen Tänzer und Tänzerinnen eine rauschende Party, sie wollen sich besser kennenlernen und bei Sangria und elektronischer Musik zusammen feiern.

Doch dann macht Selva (Sofia Boutella) eine unglaubliche Entdeckung: Ein Unbekannter hat sie unbemerkt unter Drogen gesetzt – als sich die Wirkung zu entfalten beginnt, mutiert die Nacht zum wahren Höllentrip: Panik macht sich unter den jungen Künstlern breit, unterschwellige Abneigung eskaliert in plötzlichen Gewaltausbrüchen und aus harmloser Zuneigung wird gefährliche Begierde.

Bis zum Morgengrauen dauert der Trip an, als endlich die Polizei eintrifft und sich das ganze Ausmaß der Eskalation offenbart...

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Kino

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