Clinton hatte Angst, als Trump hinter ihr stand

Diese Szene brachte Clinton Gänsehaut.
Diese Szene brachte Clinton Gänsehaut.Bild: Reuters

In einem Buch will die gescheiterte Präsidentschaftskandidaten neue Einblicke zur US-Wahl liefern. Dabei macht sie ihre Abneigung gegen Donald Trump deutlich.

"Wir waren auf einer kleinen Bühne und wo auch immer ich hinging, er folgte mir auf Schritt und Tritt. Das ist doch nicht in Ordnung.", steht in Hillary Clintons Buch "What Happened" - zu deutsch: "Was ist passiert?"

Sie beschreibt eine Szene aus einer TV-Diskussion im Oktober 2016. Dabei sprach sie gerade am Mikrofon, als sie bemerkte, wie Trump sich ihr von hinten näherte. Sie hätte Gänsehaut bekommen. Besonders, weil kurz davor die Aufnahmen veröffentlicht wurden, auf denen er prahlt, wie er Frauen begrapscht.

Es wäre ihr unangenehm gewesen, wie Trump sie ansah und Grimassen zog. Sie wusste auch nicht wie sie mit der Situation umgehen sollte: "Bleibst du ruhig, lächelst weiter und machst weiter, als ob er nicht wiederholt in deine Sphäre eindringen würde? Oder drehst du dich um, siehst ihm in die Augen und sagst laut und deutlich: Zurück mit dir, du Widerling, weg von mir."

Kritik an sich selbst

Aber nicht nur Trump wird kritisiert, Clinton nimmt sich auch selbst in die Mangel. Es hätte Menschen gegeben, die täglich auf sie gezählt hätten und sie habe es einfach nicht hinbekommen. Damit müsse nun für den Rest ihres Lebens zurechtkommen.

Das Buch soll am 12. September erscheinen und laut Clinton "neue Einblicke" in den Wahlkampf von damals gewähren. (slo)

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