Ein 24-Jähriger, der traumatisierten Kindern in der Hölle des Syrien-Konflikts ein Lächeln aufs Gesicht zauberte, ist am Dienstag bei einem Luftschlag ums Leben gekommen.
Nur wenige Hilfsorganisationen wagen sich derzeit ins zerbombte Aleppo - zu groß ist die Gefahr für Leib und Leben. Geblieben sind die sogenannten "Weißen Helme" - und ein 24-jähriger Sozialarbeiter im Clown-Kostüm.
Anas al-Basha leitete das Zentrum "Space for Hope", das zwölf Schulen und vier psychologische Betreuungsstellen im Osten Aleppos unterhält. Um Kinder, die im Krieg zwischen dem syrischen Regime, islamistischen Rebellengruppen und westlichen Streitkräften ihre Eltern verloren haben, aufzumuntern, verkleidete sich der Sozialarbeiter als Clown.
Sein Engagement bezahlte der mutige Helfer am Dienstag mit seinem Leben. Wie AP berichtet, dürfte er bei einem russischen Luftschlag oder einem Angriff der Regierungstruppen in der Mashhad-Nachbarschaft ums Leben.