Co-Star bricht Schweigen über Allison Macks Sekte

Michael Rosenbaum und Allison Mack standen früher gemeinsam für die TV-Serie "Smallville" vor der Kamera.
Michael Rosenbaum und Allison Mack standen früher gemeinsam für die TV-Serie "Smallville" vor der Kamera.Bild: Photo Press Service
Gemeinsam mit Mack, die derzeit als Vize-Chefin eines Sex-Kults angeklagt ist, war Michael Rosenbaum in "Smallville" zu sehen.

Der 36-jährigen Aktrice wird vorgeworfen, Sex-Sklavinnen für ihren Boss Keith Raniere rekrutiert zu haben. In der Hierarchie seiner Sekte NXIVM soll Allison Mack die Nummer zwei gewesen sein. Bei den Fans der zierlichen, blonden Schauspielerin sorgten die Anschuldigungen für Entsetzen, ihre Kollegen halten sich mit Kommentaren hingegen weitgehend zurück.

Einer von ihnen sprach nun aber ganz offen über die Causa Mack. Im Podcast "Theo Von's This Past Weekend" (via "TooFab") zeigte sich Michael Rosenbaum, der in "Smallville" den jungen Lex Luthor verkörpert hatte, schockiert von den Enthüllungen über seine ehemalige Kollegin.

"Bizarr"

"Es ist so, als ob dir jemand erzählen würde, dass dein Bruder jemanden umgebracht hat", so Rosenbaum. "Du denkst dir 'Nein, das hat er nicht. Ich kenne meinen Bruder. Er würde niemanden umbringen.' Es ist einfach so bizarr. Es ist so schockierend und überraschend."

"Sie war wie viele Schauspieler und Schauspielerinnen. Sie wollte Aufmerksamkeit. Sie wollte Zustimmung, und sie fand etwas, von dem sie wahrscheinlich dachte, es könnte ihr genau das geben. Letztendlich, unbeabsichtigt, ist sie in etwas geraten, das größer ist als sie selbst."

"Das klingt ein bisschen nach Kult"

Allison Macks Beteiligung an NXIVM bekam Rosenbaum nur am Rande mit. "Ich erinnere mich daran, das sie etwas erwähnt hat. Eine Organisation", erzählte er. "Ich habe nicht wirklich zugehört. Ich kann mich nur erinnern, gedacht zu haben 'Oh, das klingt ein bisschen nach Kult. Das ist nichts für mich.'"

Dass Mack von Sekten-Guru manipuliert und möglicherweise sogar erpresst wurde, ist für Rosenbaum nicht auszuschließen. "Ich dachte, sie würde heiraten und Kinder bekommen. Sie war intelligent, und ihre Familie mochte Musik, die Oper und solche Sachen, gehobene Klasse. Sie hatte alles im Griff."

Der abschließende Kommentar des Schauspielers: "Man kennt einfach niemanden wirklich."

(lfd)

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