Gerhard Struber war Trainer von Liefering, Wolfsberg und Barnsley. Seit Oktober 2020 hat er bei den New York Red Bulls das Sagen. Dass er im "Big Apple" gute Arbeit leistet, ist auch Manchester United nicht entgangen. Besser gesagt: Ralf Rangnick. Der Deutsche, bis Saisonende Coach der "Red Devils", wollte den Österreicher als "Co" in seinen Betreuer-Stab holen. Dieser winkte ab.
"Wenn ein so prominenter Verein anruft, kommt man natürlich ins Nachdenken", gesteht Struber am Montag in der Sky-Sendung "Talk und Tore". "Es ist kein Geheimnis, dass Rangnick und ich uns gut kennen."
Aber: "Ich habe noch einen längerfristigen Vertrag in New York (bis Ende 2023, Anm.), den ich einhalten möchte und eine ambitionierte Mannschaft, wo ich darauf hoffen kann, dass wir den nächsten Schritt machen. Es wäre der falsche Moment, jetzt Abschied zu nehmen. Wir haben einiges vor."
Struber meint zudem, lieber Cheftrainer zu sein, da er als solcher "die größere Wirkung und den größeren Output erleben" könne.