Cobra-Chef nach Bluttat: "Gewisses Maß an Pech"

Nachdem ein Wilderer ein Blutbad in NÖ angerichtet hat, wurde Kritik am Cobra-Einsatz laut. Im Ö1-Mittagsjournal wies Cobra-Chef Bernhard Treibenreif die Vorwürfe zurück. Die ungeheuerliche Gewaltbereitschaft von Alois H. sei nicht vorhersehbar gewesen. Die Beamten hätten "auch ein gewisses Maß an Pech" gehabt.

Nachdem ein , wurde Kritik am Cobra-Einsatz laut.  Im Ö1-Mittagsjournal wies Cobra-Chef Bernhard Treibenreif die Vorwürfe zurück. Die ungeheuerliche Gewaltbereitschaft von Alois H. sei nicht vorhersehbar gewesen. Die Beamten hätten "auch ein gewisses Maß an Pech" gehabt.

Bereits beim ersten Schusswechsel sei der Täter getroffen worden. Seine Wunde hätte nur "ein bisschen schwerer" sein müssen, dann wäre es nicht zu den weiteren Bluttaten gekommen.

Es seien ausreichend Einsatzkräfte beteiligt gewesen. Auch die Rettungskräfte hätten ausreichend Polizeischutz gehabt. "In 99,9 Prozent der Fälle haben wir bei Tätern ein Fluchtverhalten nach einem ersten Schusswechsel mit der Polizei", erklärte Treibenreif. Dass Alois H. "offenbar mit sich abgeschlossen" gehabt habe und derart hinterhältige Gegenwehr leisten würde, hätte man nicht vorhersehen können.

Einsatz "prinzipiell planmäßig"

Prinzipiell sei der Einsatz planmäßig gewesen. In der Erstphase seien zwar "schreckliche Ereignisse vorgefallen", aber die weiteren Ereignisse, Fahndung, Festnahme, seien nicht aus dem Ruder gelaufen. Im Vorfeld sei ein Konzept erstellt worden, auch mit Eventualitäten - das Szenario, wie es passiert ist, sei aber nicht im Plan gewesen.

Auch die in den vergangenen Tagen laut gewordene Kritik an unzureichender Ausrüstung wies Treibenreif zurück. Die Schutzwesten seien erst vor wenigen Jahren angeschafft worden und "das Beste auf dem Markt".

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