Cobra rückt wegen Waffen-Narr an, Freund rastet aus

Cobra-Beamte im Einsatz. Symbolbild.
Cobra-Beamte im Einsatz. Symbolbild.Sabine Hertel
Weil er ohne Waffenschein Waffen über das Internet beziehen wollte, wurde die Cobra bei einem 22-Jährigen in Imst vorstellig. Die Lage eskalierte.

Am 20. Jänner wollte ein 22-jähriger Tiroler über eine Internet-Plattform eine Schusswaffe beziehen. Weil gegen ihn aber ein aufrechtes Waffenverbot besteht und er über keine waffenrechtliche Dokumente verfügt, informierten die Betreiber des Online-Shops die Polizei, die diesen Fall an die zuständige Inspektion in Imst weiterleitete. 

In weiterer Folge wurde seitens der Staatsanwaltschaft Innsbruck eine Hausdurchsuchung der Wohnung des 22-Jährigen angeordnet. Diese wurde kurze Zeit später mit der Unterstützung des Einsatzkommandos Cobra durchgeführt, wobei sich in der Wohnung auch ein gleichaltriger Freund des 22-Jährigen aufhielt. 

Bekannter rastete aus

Der Bekannte war es dann auch, der im Zuge der Hausdurchsuchung immer aggressiver wurde und letzten Endes sogar versuchte, tätlich gegen die Polizeibeamten vorzugehen. Daraufhin sahen sich die Beamten gezwungen, einen Taser-Einsatz gegen den Österreicher vorzunehmen. Anschließend wurde der Renitente vorübergehend festgenommen. 

Bei der Durchsuchung der Wohnung des Mannes, wegen dem die Polizei eigentlich anrückte, konnten eine Schreckschusspistole, eine CO2-Faustfeuerwaffe samt Munition sowie eine geringe Menge Cannabis sichergestellt werden. Beide Männer werden auf freiem Fuß an die Staatsanwaltschaft Innsbruck angezeigt.

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