Columbine-Überlebender stirbt mit 37 Jahren

25. April 1999: Columbine-Überlebender Austin Eubanks umarmt seine Freundin bei einer Trauerfeier.
25. April 1999: Columbine-Überlebender Austin Eubanks umarmt seine Freundin bei einer Trauerfeier.Bild: picturedesk.com/AP Photo/Bebeto Matthews
Austin Eubanks überlebte 1999 die Schießerei an der Columbine High School. Am Samstag wurde der 37-Jährige tot in seinem Haus aufgefunden – die Todesursache ist unklar.
Austin Eubanks war einer der Überlebenden des Massakers an der Columbine High School vor 20 Jahren. Am Samstag wurde er in seinem Haus in Steamboat Springs tot aufgefunden, berichtet CBS News. Eine Autopsie ist für Montag angeordnet.

An der Schule in Littleton im Bundesstaat Colorado hatten am 20. April 1999 zwei schwarz gekleidete und vermummte Jugendliche zwölf Mitschüler und einen Lehrer erschossen. Anschließend begingen sie Suizid.

Süchtig nach Medikamenten

Austin Eubanks war beim Massaker in Hand und Knie geschossen worden. Während er sich von seinen Verletzungen erholte, nahm er verschreibungspflichtige Schmerzmittel und wurde süchtig. Später arbeitete er in einem Suchtbehandlungszentrum und bereiste die USA, um seine Geschichte zu erzählen und anderen zu helfen.

CommentCreated with Sketch.4 Zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Den Menschen Unterstützung anzubieten, sei Eubanks ein großes Anliegen gewesen, schreibt seine Familie. Diese Arbeit werde man fortsetzen. Austin habe den Kampf gegen die Krankheit verloren, gegen die er so lange gekämpft habe, um anderen zu helfen, so die Familie weiter.

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(scl)

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