Kurz vor der Geburt

Conny Kreuter offen: "Ich muss meinem Körper vertrauen"

Bei Conny Kreuter wächst kurz vor der Geburt nicht nur die Vorfreude. Im "Heute"-Talk spricht sie über Sorgen und wie sie versucht, Ruhe zu bewahren.
Romina Colerus
02.09.2026, 06:30
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Am 27. September ist der errechnete Geburtstermin von Conny Kreuters (40) erstem Kind. Je näher dieser Tag rückt, desto mehr beschäftigt sie sich auch mit der Frage, wie die Geburt tatsächlich verlaufen wird.

"Es kommt in Wellen, die absolute Vorfreude und die Aufregung und dann kommt in Wellen wieder so ein bisschen Sorge, ob das alles gut geht, wie lang das alles dauern wird", erzählt Kreuter offen im Gespräch mit "Heute".

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Gerade die unterschiedlichen Erfahrungen von Freundinnen zeigen ihr, wie wenig sich im Vorfeld planen lässt. Manche Geburten verlaufen rasch, andere ziehen sich über viele Stunden oder sogar Tage. "Es kann einfach wirklich alles sein. Und dieses Nichtwissen braucht schon sehr viel Vertrauen irgendwie."

Genau dieses Vertrauen versucht Kreuter jetzt bewusst zu stärken. "Ich versuche mich da noch immer drauf zu fokussieren, dass ich meinem Körper vertrauen kann", sagt sie. Für sie sei es wichtig, sich immer wieder daran zu erinnern, "dass es eigentlich das Natürlichste der Welt ist, dass eine Frau Kinder kriegt und dass ich auch dafür gemacht bin".

Vorfreude auf den ersten Moment

Trotz aller Sorgen überwiegt für Kreuter klar die Freude auf ihre Tochter. "Natürlich freu ich mich schon, mein Baby, das ich jetzt im Bauch spüre jeden Tag strampeln, dann auch küssen zu können und in den Armen halten zu können."

„Der Bauch wird jeden Tag ein bisschen größer“
Conny Kreutererwartet ihr erstes Kind

Auch körperlich merkt sie mittlerweile deutlich, dass die Schwangerschaft in die letzte Phase geht. "Mir geht's prinzipiell gut. Der Bauch wird jeden Tag ein bisschen größer." Kreuzschmerzen und Sodbrennen machen ihr zwar zu schaffen, mit Atemübungen, Entspannung und viel Ruhe versucht sie, gut durch die letzten Wochen zu kommen.

Für die Ankunft der kleinen Luna wurde ebenfalls bereits einiges vorbereitet. Dabei war Kreuter wichtig, möglichst viel Secondhand zu besorgen. Kinderwagen und Wickeltisch kamen gebraucht ins Haus, dazu gibt es zahlreiche Kleidungsstücke und Babysachen aus dem Freundeskreis. "Mir war wichtig, dass wir das Second Hand besorgen", erklärt sie. Gerade in den ersten Monaten würden viele Dinge nur sehr kurz verwendet.

Und auch sie selbst habe sich in den vergangenen Monaten verändert. "Es hat sich jetzt in meinem Leben schon so wahnsinnig viel verändert. Ich bin viel ruhiger geworden, viel vernünftiger."

Ihr Temperament sei damit aber keineswegs verschwunden. "Ich bin ja prinzipiell ein sehr intensiver Mensch, ein sehr lauter Mensch. Das hat sich jetzt nicht verändert." Vielmehr seien neue Seiten dazugekommen, die sie bisher vielleicht noch nicht so stark gelebt habe.

Jetzt heißt es für Kreuter vor allem, ihrem Körper zu vertrauen und abzuwarten, wann ihre Tochter tatsächlich bereit ist, auf die Welt zu kommen.

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