Die "Vergnügungsmeile" Copa Cagrana an der Donau macht dieser Tage ein trauriges Gesicht: Trotz frühlingshaftem Wetter haben die meisten Lokale geschlossen. Bretter und Kabel hängen von beschmierten Standln. Überall liegt Müll. Viele Bars stehen leer.
Die "Vergnügungsmeile" Copa Cagrana an der Donau macht dieser Tage ein trauriges Gesicht: Trotz frühlingshaftem Wetter haben die meisten Lokale geschlossen. Bretter und Kabel hängen von beschmierten Standln. Überall liegt Müll. Viele Bars stehen leer.
Bereits 2010 brachte die Stadt Wien eine Klage gegen den Hauptpächter Norbert Weber ein. Der Vorwurf: Er ließe die Lokalmeile vollkommen verrotten. Noch immer wird prozessiert, und die Copa Cagrana verludert munter weiter. "Er findet keine Pächter. Wer will denn auch diese Bruchbuden", sagt Johnny, Besitzer eines Restaurants, das nicht zur Weber- Gruppe gehört.
Und die wenigen Mieter hätten nur Probleme mit ihm. Das kann Marthe Petvar Didon, Mieterin der "La Vida"-Bar nur bestätigen: "Wir haben kein fließendes Wasser, die Toiletten gehen nicht. Darum kann ich nicht aufsperren." Wasser zum Putzen karrt sie von zu Hause an. "Jemand muss was tun, egal, was. Es kann eh nur besser werden", sagt sie. Da hat sie recht!