Die Angst sich irgendwo mit Corona zu infizieren ist groß. Eine Pensionistin aus dem Raum Mistelbach erhebt jetzt schwere Vorwürfe gegenüber dem Roten Kreuz. "Ich bin mir sicher, dass ich mich bei einem Krankentransport mit diesem Virus angesteckt habe", teilt die Dame, die lieber anonym bleiben möchte mit.
"Heute" fragte bei RK-Sprecherin Sonja Kellner nach, ob so etwas überhaupt möglich sei. "Aktuell ist uns keine Beschwerden bezüglich so eines gravierenden Falles bekannt. Ein Risiko einer Infektion bei einem Krankentransport ist äußerst gering, da die Hygienemaßnahmen strikt mit den Vorgaben der Landes- und Bundesbehörden abgestimmt und im Einklang mit den Empfehlungen der Agentur für Gesundheit erfolgen", betont Kellner. Doch Kellner bittet, dass sich diese Dame sofort mit dem Roten Kreuz in Verbindung setzen soll, wenn sie wirklich der Meinung ist, dass sie sich bei einem Transport angesteckt haben könnte. "Wir müssten dann mit einem sofortigen Contact Tracing beginnen. Denn es geht hier nicht nur um die Patienten, sondern auch um unserer Mitarbeiter", setzt Kellner nach.