Ein Corona-Ausbruch beim Flugzeughersteller Airbus in Hamburg sorgt derzeit für Schlagzeilen. Insgesamt 21 Mitarbeiter wurden bisher positiv getestet, erklärte Martin Helfrich, Pressesprecher der Gesundheitsbehörde. Für rund 500 Mitarbeiter wurde Quarantäne angeordnet.
Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, hätten die Infizierten zwar in unterschiedlichen Werkshallen gearbeitet und seien räumlich getrennt gewesen, es kann aber nicht ausgeschlossen werden, dass es dennoch Kontakte, z.B. in Pausenräumen, gegeben hat.
Alle Betroffenen wurden deshalb zu Kontaktpersonen 1. Grades erklärt. Die Ursache der Fälle werde noch untersucht, teilte Airbus mit. Ob es sich um eine hochansteckende Mutation des Virus handelt, ist noch unklar. Mit mehr als 12.000 Mitarbeitern ist Airbus der größte industrielle Arbeitgeber Hamburgs.