Corona bei Catering-Firma, die Spitäler belieferte

Ein Corona-Test. (Symbolbild)
Ein Corona-Test. (Symbolbild)
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Bei einer Catering-Firma im deutschen Landkreis Starnberg, die auch Spitäler versorgte, hat es einen Corona-Ausbruch gegeben.

Zu einem weiteren gefährlichen Corona-Ausbruch ist es im Süden Deutschlands gekommen: 44 Mitarbeiter einer Catering-Firma im Landkreis Starnberg, südwestlich von München, haben sich mit dem Coronavirus infiziert. Das gab das Landratsamt Starnberg in einer Presseaussendung bekannt.

Besonders gefährlich: Die Catering-Firma beliefert unter anderem das Klinikum Großhadern mit Essen und Getränken. Genau genommen: 2000 Patienten und noch mehr Mitarbeiter.

Die Catering-Mitarbeiter, die aus verschiedenen Landkreisen der Umgebung stammen, wurden unverzüglich in die häusliche Quarantäne geschickt.

Ein weitreichender Corona-Ausbruch in einem Schlachtereibetrieb der Firma Tönnies in Nordrhein-Westfalen sorgte in den vergangenen Wochen für einen örtlichen Lockdown. Seitdem sind Großbetriebe ins Visier der Gesundheitsbehörden gerückt.

Auch in Österreich plädierte Gesundheitsminister Rudi Anschober (Grüne) für strengere Gesundheitskontrollen und Corona-Tests in Großbetrieben in der Lebensmittelindustrie und der Landwirtschaft.

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