Erstmals seit 1945 steht Wiener Riesenrad still

Die Rollbalken sind unten, Autodrom-Autos und sogar das Riesenrad stehen still: Im Prater bleiben bis auf weiteres alle 250 Attraktionen geschlossen.
Ungewohntes Bild im bekannten Vergnügungspark (Leopoldstadt): Dort wo sich normalerweise hunderte Besucher im Geisterhaus fürchten, herrschte am Montag gespenstische Leere.

"Am Wochenende wollten wir mit dem Schweizerhaus noch in die Saison starten, jetzt ist alles geschlossen", erzählt Stefan Sittler-Koidl vom Prater-Verband. Wegen der Anordnung der Bundesregierung, bleiben bis auf weiteres alle 250 Attraktionen geschlossen – das gilt für das Karussell, das Autodrom genauso wie für das Riesenrad. "Das hat es seit 1945 noch nie gegeben, eine surreale Situation", findet Sittler-Koidl.



CommentCreated with Sketch. zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. 1.200 Mitarbeiter sind von der Schließung betroffen. Wie es mit ihnen weiter geht, ist unklar. Manche Unternehmen hätten sich für Kurzarbeit entschieden, andere für Meldungen beim AMS. Manche Betreiber warten noch ab. "Das klingt vielleicht eigenartig, aber die Stimmung ist im Prater gut. Wir sind alle motiviert und sobald wir wieder aufsperren dürfen, wollen wir den Wienern ein tolles Angebot bieten" zeigt sich Sittler-Koidl optimistisch.



Wann das sein wird, ist allerdings fraglich. Vorerst ist der Aufenthalt im Volksprater aus Sicherheitsgründen bis 22. März nicht erlaubt.



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