Wien

Corona-Demo in Wien eskaliert – Festnahmen

Mehrere tausend Demonstranten haben sich heute in der Wiener Innenstadt angekündigt. Auf der Ringstraße kommt es bereits zu ersten Eskalationen. 

Jochen Dobnik
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Aus Protest gegen den ab Montag verfügten Lockdown sowie die ab 2022 geltende Corona-Impflicht gehen derzeit mehrere tausend Demonstranten in der Wiener Innenstadt auf die Straße. Immer wieder skandieren sie "Freiheit". Schon im Vorfeld warnte die Polizei vor zu erwartenden Ausschreitungen, es könnte "brandgefährlich" werden, hieß es. Am Ring kommt es bereits zu ersten Eskalationen.

Eier, Bierflaschen und grüne Rauchbomben fliegen durch die Luft

Bereits am frühen Nachmittag nahmen nach Schätzungen der Polizei in Wien bereits rund 7.000 Menschen an der Corona-Demo teil. Sowohl aus den Bundesländern als auch aus dem benachbarten Ausland sind Aktivisten mit Bussen nach Wien angereist. Die Behörden gehen jedoch davon aus, dass sich der Zulauf noch weiter verstärkt.

Wie "Heute" erfahren hat, sammeln sich derzeit alle Teilnehmer am Heldenplatz zu einem großen Demonstrationszug, welcher später den Ring gegen die Fahrtrichtung entlang marschieren soll.

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    Die Corona-Demonstranten sammeln sich unter anderem am Wiener Heldenplatz.
    Die Corona-Demonstranten sammeln sich unter anderem am Wiener Heldenplatz.
    Heute

    Bereits mehrere Festnahmen

    "Der Ton wird ruppiger, Vermummte provozieren die Polizei, die sich mittlerweile Schutzhelme übergezogen hat", berichtet ein "Heute"-Reporter vor Ort. Die Stimmung sei extrem aufgeheizt. Eier, Bierdosen und -flaschen fliegen durch die Luft. Demonstranten werfen grüne Rauchbomben auf einschreitende Beamte und Polizeifahrzeuge. Etwa zehn Personen sollen bereits festgenommen worden sein, darunter auch zwei wegen des Verstoßes gegen das Verbotsgesetz.

    Immer wieder nimmt die Polizei bei Kontrollen die Daten von unmaskierten Demo-Teilnehmern auf, am Gesamtbild ändert das allerdings nicht: Kaum einer der Tausenden Teilnehmer trägt eine FFP2-Maske. Auf verlorenem Posten in dieser Forderung ist nicht nur die Polizei, sondern auch die Veranstalter, die zum Maskentragen immer wieder per Lautsprecherdurchsage auffordern.

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