Corona: Die aktuellen Zahlen aus NÖ

Frau wurde von Mauer nach Melk gebracht
Frau wurde von Mauer nach Melk gebrachtBild: Daniel Schreiner,

Von den über 2.000 positiv getesteten Österreichern kommen 314 aus NÖ (Anm.: Stand Donnerstag 16 Uhr). Heikle Situationen gibt bzw. gab es in den Spitälern Tulln, Krems und Mauer (Amstetten).

Die Pandemie hat auch NÖ fest im Griff: Mittlerweile ist der Bezirk Amstetten mit 55 Erkrankten (Anm.: Stand 19. März, 16 Uhr) am stärksten betroffen, hat den Bezirk Korneuburg mit 50 Infizierten überholt. In St. Pölten-Stadt gab es fünf bestätigte Fälle, in Wr. Neustadt-Stadt drei Corona-Patienten. Noch keine Infizierten gab es am Donnerstag (Anm.: Stand 19.3., 10.30 Uhr) in den Bezirken Horn, Zwettl, Wr. Neustadt-Land und der Statutarstadt Waidhofen an der Ybbs.

Für große Sorge in der Bevölkerung führte die Sperre der Kinderabteilung Tulln („Heute" berichtete). „Die akute Erstversorgung von Kindern findet natürlich weiterhin statt. Frische Verletzungen werden versorgt. Nur stationäre Aufnahmen auf der Kinderstation sind vorerst nicht möglich", so Krankenhaus-Holding-Sprecher Bernhard Jany am Donnerstag.

Patientin in Mauer positiv

Im Krankenhaus Mauer wurde am heutigen Donnerstag eine Patientin positiv getestet und wurde sofort ins Klinikum Melk transferiert. Zudem wurden in Mauer prompt alle notwendigen Maßnahmen eingeleitet. Im Kremser Krankenhaus konnte eine Totalsperre der Pulmologie-Abteilung – nachdem ein Patient positiv getestet worden war – knapp abgewendet werden.

Aktuell sind in nö. Spitälern 657 Mitarbeiter wegen des Virus außer Dienst (Anm.: Stand 19. März 12 Uhr). Andererseits kehren laufend Spitalskräfte aus der Quarantäne zurück – so wie in Sankt Pölten oder Korneuburg.

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