Corona-Fälle! China erteilt AUA jetzt Landeverbot

Austrian darf nicht mehr in China landen.
Austrian darf nicht mehr in China landen.picturedesk.com/APA/Helmut Fohringer
Bei einem Flug von Wien nach Shanghai waren fünf Passagiere coronapositiv. Nun hat China für Austrian ein 14-tägiges Landeverbot ausgesprochen.

"Es wurde uns mitgeteilt, dass fünf Passagiere, die mit uns am 5. März von Wien nach Shanghai geflogen sind, nach der Ankunft positiv auf Covid-19 getestet wurden", bestätigte ein Sprecher der österreichischen Fluggesellschaft gegenüber "Heute". Das Landeverbot für Passagierflüge gilt ab Montag und betrifft zwei Verbindungen: Je einen Flug in dieser und in der kommenden Woche. "Der nächste Passagierflug von Wien nach Shanghai ist erst für Freitag, den 9. April, geplant", so der AUA-Sprecher.

Die Maßnahmen, um derzeit von Österreich nach China fliegen zu können, sind streng: Passagiere müssen beim Abflug einen negativen PCR- und einen negativen Antikörpertest vorlegen. Beide dürfen nicht älter als 48 Stunden sein. Bei den fünf positiv getesteten Fluggästen handelt es sich laut dem AUA-Sprecher um Transferpassagiere, die aus unterschiedlichen Ländern zum Flughafen Wien geflogen sind

Ansteckung unwahrscheinlich

Austrian Airlines hat eigens Testmöglichkeiten im Transitbereich am Flughafen Wien organisiert. Zusätzlich kontrolliert Austrian Airlines beim Boarding aller Shanghai-Flüge, ob diese Bewilligung der chinesischen Behörden vorliegt. Dieser Prozess sei auch vor dem Flug am 5. März lückenlos durchgeführt worden.

"Bei den fünf betroffenen Personen handelt es sich ausschließlich um Transferpassagiere, die aus unterschiedlichen Destinationen zum Flughafen Wien geflogen sind und während des ganzen Aufenthaltes am Flughafen sowie an Bord von Austrian Airlines FFP2-Masken tragen mussten", so der Sprecher. "Eine Ansteckung an Bord ist aufgrund der bestehenden FFP2-Maskenpflicht und des hocheffizienten Luftfiltersystems, welches 99,9 Prozent aller Viren und Bakterien aus der Luft filtert (Coronaviren inkludiert), extrem unwahrscheinlich."

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