Wiener wurden beim 2. Impftermin weggeschickt

Ein Zweitstich sei bei genesenen nicht nötig, heißt es vom Nationalen Impfgremium.
Ein Zweitstich sei bei genesenen nicht nötig, heißt es vom Nationalen Impfgremium.20min/Taddeo Cerletti
Termin hin oder her: Wer zu frisch eine Corona-Erkrankung überstanden hat, erhält keinen Zweitstich. Bei Reisen könnte das Probleme machen.

Für Genesene gilt derzeit vonseiten des Nationalen Impfgremiums: Es sei "empfohlen, dass eine Impfung, solange noch Impfstoffknappheit herrscht, für 6 bis 8 Monate aufgeschoben wird und dann laut momentanem Kenntnisstand nur eine Dosis verabreicht werden soll." Die Erstimpfung fungiere als Booster, man sei dann neun Monate lang immun, so die Expertenmeinung. Zumindest in Wien und Niederösterreich wird das auch strikt umgesetzt.

Heißt konkret: Wer unter diese Gruppe fällt, kann sich den Weg zur Impfstraße für die nächste Zeit sparen – auch wenn er oder sie bereits einen Termin hat. Denn bei der Terminvergabe wird der Faktor "genesen" nicht berücksichtigt. Die Konsequenz ist, dass bereits mehrere zu frisch genesene Wiener ohne Zweitstich nach Hause geschickt wurden.

Probleme bei Reisen

Dass diese nationale Regelung bei (Urlaubs-)Reisen ins Ausland – wo zum Teil eine Zweitimpfung für alle verpflichtend ist – zu Problemen führen kann, ist sowohl Stadt Wien als auch dem Gesundheitsministerium bekannt. Aus dem Gesundheitsministerium heißt es zu "Heute": Man halte sich "an die Empfehlungen der Experten", es herrsche Impfstoffknappheit und die Immunisierung aller Impfwilligen stehe im Vordergrund.

Übersicht über Einreiseregelungen: reopen.europa.eu/de

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