Corona: Herausforderung für Patchwork-Familien?

Die sozialen Kontakte auf ein Minimum reduzieren - und wie ist das bei Patchwork-Familien?
Die sozialen Kontakte auf ein Minimum reduzieren - und wie ist das bei Patchwork-Familien?Bild: privat
"Heute"-Redakteurin und Bloggerin Christine Scharfetter erzählt von dem täglichen Leben als Mama.

Österreich steht vor neuen Herausforderung! Das Corona-Virus wird unser Leben für die nächsten Tage, vielleicht sogar Wochen, grundlegend ändern. Bundeskanzler Sebastian Kurz bittet die Bevölkerung ihre sozialen Kontakte auf ein Minimum zu beschränken. Sprich, andere Kinder treffen ist vorerst gestrichen, auch die Besuche bei den Großeltern, Eltern, Geschwistern und somit der Cousine und dem Cousin. Aber wie sieht es mit Patchwork-Familien und den Papa-Wochenenden aus? Dazu hat der Kanzler nichts gesagt!

Der logische Verstand sagt: "Erst einmal streichen." Allerdings hat ein Kind auch in diesen schweren Zeiten ein gesetzliches Recht darauf, seinen Vater - und seine kleine Schwester - zu sehen.

Damit stellt das Corona-Virus jetzt auch alle Patchwork-Familien vor eine neue Herausforderung - vor allem, da das Leben als solche ohnehin schon nicht immer ganz einfach ist. Sollte die Trennung außerdem nicht im Guten erfolgt sein, ist es auch nicht verwunderlich, dass sich nun niemand traut, den ersten Schritt zu wagen und den Kontakt einzuschränken versucht.

Christine Scharfetter ist "Heute"-Redakteurin und Bloggerin auf www.TheHallstand.com. Seit dreizehn Monaten lernt sie nun immer wieder neue Grenzen in ihrem Leben als Mutter der kleinen Frankie Malou kennen.

Instagram.com/christinescharfetter

Was also tun? Papa-Wochenenden abblasen? Oder engeren Kontakt zur Mutter pflegen, um eine Infizierung ausschließen zu können?

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