50 Österreicher in Deutschland unterwegs – 2.000€ Strafe

Die Skitourengeher könnten nun zur Kasse gebeten werden. Symbolbild.
Die Skitourengeher könnten nun zur Kasse gebeten werden. Symbolbild.picturedesk.com
In den Weihnachtsferien wurden rund 50 österreichische Skitourengeher in Deutschland angehalten. Ihnen drohen nun saftige Geldstrafen.

Die Freude am Aufenthalt in der Natur könnte nun rund 50 österreichischen Skitourengeher teuer zu stehen kommen. Denn weil sie während ihrer Touren in den Weihnachtsferien die Staatsgrenze überquerten, verstießen sie gegen die Quarantäne-Bestimmungen Deutschlands. "Der deutsche Tourengeher muss in Deutschland bleiben, der österreichische in Österreich", sagte ein Polizeisprecher am Freitag. 

Bis zu 2.000 Euro Strafe

Wer die Grenze überschreite, müsse die Quarantäne-Regeln bei der Einreise beachten, so das Argument. Die Ski-Touristen müssen demnach mit einer Strafe von bis zu 2.000 Euro rechnen. Ausgegangen sind die Kontrollen nach Hinweisen von Anrainern. In weiterer Folge wurden Skitourengeher auf österreichischer und deutscher Seite kontrolliert. Diese Kontrollen fanden rund um das Roßfeld im Berchtesgadener Land statt. 

Auf Grund der Informationen hielten die Beamten auf Parkplätzen in der Gegend Nachschau und stießen dort auf zahlreiche Fahrzeuge aus Österreich. "Laut einem Polizeisprecher führt die Polizei Berchtesgaden regelmäßig stichprobenartige Kontrollen an der Roßfeldstraße durch", berichtet der Bayerische Rundfunk. Die Mautstraße verbindet Hallein im Salzburger Land über einen alten Grenzübergang mit dem Berchtesgadener Land und ist wegen ihres Alpenpanoramas sehr beliebt.

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