Corona kostete bisher 43 Milliarden in Österreich

Finanzminister Magnus Brunner und Wifo-Chef Gabriel Felbermayr präsentierten Montag: Österreich bildet EU-Schlusslicht im Wirtschaftswachstum.
Finanzminister Magnus Brunner und Wifo-Chef Gabriel Felbermayr präsentierten Montag: Österreich bildet EU-Schlusslicht im Wirtschaftswachstum. picturedesk
In einer Pressekonferenz gibt Finanzminister Brunner zu: Österreich bildet EU-Schlusslicht – Österreichs Wirtschaft schrumpfte um 2,2 Prozent.

Finanzminister Magnus Brunner (ÖVP) und Wifo-Chef Gabriel Felbermayr gaben gestern der Wirtschaft bei einer Pressekonferenz kalt-warm.

Kalt: Wirtschaft

Es geht bergab. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sei in den letzten drei Monaten 2021 um 2,2 Prozent gegenüber dem Vorquartal geschrumpft, so Felbermayr. Österreich errang damit den soliden letzten Platz in der EU. Grund für den Rückgang war der Winter-Lockdown (Kosten: 3 Mrd. Euro). Auf das Jahr 2021 gerechnet sei das BIP aber um 5,4 Prozent gestiegen.

Warm: Budget

Dafür sei das Budgetloch 2021 mit 18 Mrd. Euro um 12,8 Mrd. Euro kleiner als angenommen, frohlockte Brunner. Das Defizit sei damit "deutlich geringer als befürchtet", assistierte Felbermayr.

Heiß: Covid-Hilfe

Seit Pandemiebeginn habe der Bund 43 Milliarden Euro an Covid-Hilfen ausgegeben, sagte Brunner. Auf den Bereich Gesundheit (mit Covid-Testkosten) entfielen 3,7 Mrd. Euro.

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