Wegen vorsätzlicher Gefährdung von Menschen durch übertragbare Krankheiten und versuchtem Widerstands gegen die Staatsgewalt gab es für einen 24-Jährigen in Innsbruck Ärger mit der Polizei. Der 24-jährige somalische Staatsbürger wurde positiv auf Covid-19 getestet und wird beschuldigt, sich trotz aufrechtem Quarantänebescheides am Donnerstag gegen 18 Uhr von der Absonderungsadresse in einer Notschlafstelle in Innsbruck entfernt zu haben.
Der Mann wusste laut Polizei über die Tatsache Bescheid, dass er Corona-positiv ist und widersetzte sich vorsätzlich dem Absonderungsbescheid mit der Begründung, dass es ihn "nicht mehr interessiere".
Der Beschuldigte wurde von der Innsbrucker Polizei noch im Stadtgebiet von Innsbruck angehalten und vorläufig festgenommen. Im Zuge der Amtshandlung versuchte der Festgenommene, die Polizisten zu schlagen, zu stoßen oder zu beißen, heißt es von der Landespolizeidirektion Tirol. Der Festgenommene mussten mit einem Arrestantenwagen in die Justizanstalt in Innsbruck überstellt werden.