Corona-Sünder: Schon 500 Anzeigen nur in OÖ

Immer wieder müssen Polizisten Gruppenansammlungen auflösen.
Immer wieder müssen Polizisten Gruppenansammlungen auflösen.Bild: Sabine Hertel
Immer wieder muss die Polizei derzeit wegen Verletzung der Ausgangsbeschränkungen einschreiten. Es hagelte bislang schon mehr als 500 Anzeigen in OÖ.
Geschlossene Geschäfte und Lokale, die sozialen Kontakte auf ein absolutes Minimum herunter geschraubt und stets der Hinweis beim Einkaufen von Lebensmitteln mindestens einen Meter Abstand zu halten - in der Corona-Krise werden die Bürger auf eine harte Probe gestellt.

Doch trotz erschreckender Bilder aus aller Welt und bereits 23 Corona-Toten in Österreich, haben einige den Ernst der Lage offensichtlich immer noch nicht begriffen.

Großteil der Verstöße am Wochenende



CommentCreated with Sketch. zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Manche halten die Maßnahmen der Regierung für übertrieben, ignorieren sie einfach. So musste die Polizei in Oberösterreich schon 500 Anzeigen ausstellen. Rund die Hälfte ereignete sich am vergangenen Wochenende. Der Grund ist stets der Gleiche: unerlaubte Gruppenansammlungen.



Wie "Heute" erfuhr, zeigen sich viele, auf ihr Fehlverhalten angesprochen, uneinsichtig. Dabei können die Strafen mit bis zu 3.600 Euro richtig teuer werden.

Österreichweit hagelte es bisher schon knapp 3.700 Anzeigen.

Trotz Ausfällen von Beamten, gebe es bei der Polizei noch kaum Einschnitte. Man versuche, eine lange Durchhaltefähigkeit zu erreichen. Polizeischüler unterstützen die Dienststellen. Zudem gibt es eine Urlaubssperre. „Wir haben so viele Leute wie noch nie auf den Straßen", so OÖ-Polizeidirektor Andreas Pilsl in einem ORF-Interview.







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