Wien errichtet Impfzentrale, streicht Medizinern Urlaub

Um die Corona-Krise bewältigen zu können, werden Ressourcen freigeschaufelt.
Um die Corona-Krise bewältigen zu können, werden Ressourcen freigeschaufelt.Bild: picturedesk.com/APA
Der Krisenstab der Stadt Wien tagte aufgrund der Coronalage auch am Sonntag – und beschloss ein Drei-Punkte-Maßnahmenpaket, um Infektionen bestmöglich Herr werden zu können.
Aktuell sind 103 Menschen in Österreich mit dem Coronavirus infiziert. Stand Sonntagnachmittag entfielen 32 davon auf Wien. Die Hauptstadt ist somit – natürlich auch aufgrund ihrer hohen Bevölkerungszahl – am stärksten betroffen. Der Krisenstab der Stadt Wien hat am Sonntag ein Maßnahmenpaket für die MA 15 geschnürt, um den Herausforderungen gerecht werden zu können.

Die am Sonntag beschlossenen Maßnahmen im Überblick:

■ Der medizinische Krisenstab der Stadt Wien hat heute, Sonntag, beschlossen, Services des Gesundheitsdienstes der Stadt Wien zu bündeln. Ab morgen, Montag, werden daher bis auf Weiteres sämtliche Impfungen in der Impfstelle TownTown in der Zentrale des Gesundheitsdienstes am Thomas-Klestil-Platz im dritten Bezirk angeboten. Impfungen in den Bezirksgesundheitsämtern sind bis auf weiteres nicht möglich. Wer bereits einen Termin für Montag habe, werde aber drankommen, ließ man wissen.

■ Gesundenuntersuchungen werden ab sofort stark reduziert, um Ressourcen freizubekommen, entschied der Krisenstab am Sonntag.

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch. ■ Für Mitarbeiter des Gesundheitsdienstes der Stadt Wien wird ab sofort eine Urlaubssperre verhängt. Wie lange diese andauern soll, könne noch nicht abgeschätzt werden, man lege jedenfalls aber weiterhin Wert auf ausreichend Ruhephasen, hieß es gegenüber "Heute".



Nav-Account heute.at Time| Akt:
WienNewsÖsterreichGesundheitswesenVirusStadt WienCoronavirus

ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen