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Corona-Party in Kitz – Nun spricht Runtastic-Millionär

Florian Gschwandtner, Mitgründer von "Runtastic", postete am Samstag ein Video von einer Après-Ski-Party in Kitzbühel. Nun reagiert sogar die Politik.

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Florian Gschwandtner
Florian Gschwandtner
Picturedesk / Instagram

Auf Instagram zeigte der Runtastic-Millionär in seiner Story ein Video, das Gäste eines berühmten Lokals in Kitzbühel beim ausgelassenen Feiern zeigt. Florian Gschwandtner selbst war mittendrin und tanzte zu Gigi D'Agostino auf dem Tisch. Jetzt reagierte Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) mit einem Statement.

Kitz-Wirt: "Altes Video"

Mit seinem Posting brachte Gschwandtner den Kitz-Wirt in Erklärungsnot."Heute" hat mit dem Gastronomen am späten Sonntagvormittag telefoniert. Laut dem beliebten Wirten, der sich bereits vor einem Jahr für eine rasche Durchimpfung der Bevölkerung ausgesprochen hatte, müsse es sich bei dem Video auf Instagram um eine alte Aufnahme aus einem der Vorjahre handeln – also vor Corona. Der Start-Up-Unternehmer bestritt das – das Video sei am Samstag entstanden. 

Screenshot vom Video
Screenshot vom Video
Instagram

Auch dafür, dass sich Gschwandtner laut eigener Aussage selbst in dem Lokal aufgehalten habe, hatte der Wirt eine nicht ganz einleuchtende Erklärung: "Oft gehen Leute bei uns vorbei und denken sich 'da habe ich einmal gefeiert' und posten dann ein Video davon". Der bekannte Unternehmer entschuldigte sich auf Instagram für sein Posting.

"In der heutigen, für uns alle schwierigen Zeit, war es ein Fehler nach einem Skitag noch mit Freunden am Aprés Ski teilzunehmen. Es tut mir leid, meiner Vorbildfunktion hier nicht gerecht geworden zu sein", schrieb Florian Gschwandtner auf Instagram. Und er verteidigte den Wirt: Gschwandtner habe in den letzten Wochen den Eindruck erhalten, dass alle Beteiligten in der Region stehts bemüht seien, die Maßnahmen umzusetzen. Der Unternehmer selbst war nicht in Gefahr, er infizierte sich kürzlich mit dem Coronavirus und genießt derzeit Genesenenstatus.

Köstinger: "Dulden keine schwarzen Schafe"

"Ich habe absolut kein Verständnis für Gastronomen, die mit solchen unbegreiflichen Regelverstößen die gesamte Wintersaison aufs Spiel setzen. Ich kämpfe seit Monaten Seite an Seite mit den Gastronomie- und Tourismusbetrieben um die Existenz. Dieses Verhalten ist eine Gefahr für die gesamte Branche", sagte Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) am Sonntag zu "Heute". "Die Corona-Maßnahmen müssen lückenlos eingehalten werden. Die vereinzelten schwarzen Schafe sollten sich bewusst sein, dass sie der Auslöser für die Einstufung von Österreich als Hochrisikoland sind und dem gesamten Tourismus immensen Schaden zufügen, umso mehr schockieren mich diese Bilder", so Köstinger. Das Innenministerium habe die Kontrollen verschärft "und es muss hart durchgegriffen werden. Jeder einzelne Betrieb, der gegen die Corona-Schutzmaßnahmen verstößt, muss bestraft werden. Es ist nur fair gegenüber allen anderen Betrieben, die sich an die Regelungen halten, dass diese Betriebe ihre Corona-Hilfen zurückzahlen müssen".

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    picturedesk.com; "Heute"-Montage