Wintersport

Corona setzt ÖSV-Star seit fünf Wochen außer Gefecht

Tamara Tippler wird beim Saisonauftakt der Speed-Läuferinnen in St. Moritz fehlen. Nach ihrer Corona-Infektion ist an Spitzensport nicht zu denken. 
Markus Weber
03.12.2020, 12:11

Anfang November war die Steirerin positiv auf Covid-19 getestet worden. Doch auch fünf Wochen danach kämpft die Steirerin immer noch gegen die Nachwirkungen. Das Super-G-Doppel in St. Moritz muss die 29-Jährige auslassen. 

"Ja, ich hatte einen ärgeren Krankheitsverlauf und habe noch immer mit Problemen zu kämpfen", erzählte Tippler der "Kleinen Zeitung". "Vor allem der Schwindel macht mir zu schaffen, deswegen wäre Skifahren derzeit noch viel zu gefährlich", beschrieb die Steirerin die Nachwirkungen ihrer Infektion. 

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"Das gesamte Programm"

"Ich hatte das gesamte Programm: Kopf- und Gliederschmerzen, grippeähnliche Symptome, Hautausschlag als Folge der Entzündung - und dann eben Schwindel. Das war schlimm, weil ich auch nicht schlafen konnte. So ist Leistungssport eben unmöglich", erzählte die Speed-Spezialistin weiter. 

Die Ärzte verweigerten jedenfalls ein Comeback auf Schnee, ließen Tippler auch nicht zu den vom ÖSV geforderten Herz-Lungen-Untersuchungen zu. Die Steirerin hofft nun, in der nächsten Woche wieder loslegen zu können. "Ich bin seit fünf Wochen außer Gefecht. Keine Kniebeugen, kein Training am Rad und Schneetraining sowieso nicht. Dabei war ich gut drauf", schilderte die 29-Jährige. 

Tippler sprach auch eine Warnung aus, Corona ernst zu nehmen. "Ich will das nicht dramatisieren, ich musste nicht ins Spital. Aber auf die leichte Schulter nehmen, darf man diese Krankheit nicht", so die ÖSV-Läuferin, die sich nun in Geduld üben muss. Es brauche Zeit: "Und die nehme ich mir." Unmittelbar vor Weihnachten steht dann in Val d´Isere ein Speed-Triple auf dem Programm. 

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