Corona-Verdacht bei Schallenberg-Delegation

Ein Mitglied der Iran-Delegation von Außenminister Schallenberg (ÖVP) soll nach der Rückkehr aus Teheran unter Corona-Verdacht stehen.
ÖVP-Außenminister Alexander Schallenberg war am Wochenende mit einer Delegation auf Staatsbesuch im Iran. Ein Mitglied der österreichischen Delegation soll sich derzeit wegen Verdacht auf Coronavirus-Infektion im Kaiser-Franz-Josef-Spital in Quarantäne liegen, berichtet der "Kurier".

Der Patient hat laut APA die typischen Symptome - Fieber, Atemnot, Husten. Sein Testergebnis ist noch ausständig. Das Außenministerium wollte den Sachverhalt gegenüber dem "Kurier" nicht kommentieren und verwies auf eine spätere Stellungnahme.

Der Betroffene war am Wochenende Teil der offiziellen Reisegruppe des Außenministeriums im Iran und kehrte erst am Montag zurück - mit Symptomen. Danach meldete sich der Mann am Dienstag bei den zwei offiziellen Beratungshotlines.

CommentCreated with Sketch. zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. "Nicht ernst genommen"

Ernst genommen fühlte er sich laut eigener Aussage bis Donnerstag nicht. "Mir wurde mehrfach gesagt, ich soll doch zum Hausarzt gehen", berichtete er laut "Kurier". Doch das wäre genau das falsche gewesen – das Gesundheitsministerium rät vielmehr, zu Hause zu bleiben und einen Arzt zu kontaktieren.



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