Die Staatsanwaltschaft München bestätigt, dass Anzeigen wegen vermeintlicher Verstöße gegen die Kontaktbeschränkungen eingegangen sind. "Wir haben aus dem ganzen Bundesgebiet Anzeigen erhalten", erklärt Behörden-Leister Hans Kornprobst.
Aber alle Verfahren gegen die Spieler des Klubs von ÖFB-Legionär David Alaba wurden eingestellt. "Das erfüllt auf jeden Fall keinen Straftatbestand", heißt es. Stein des Anstoßes sei ein Trainingsfoto gewesen, "bei dem sich zwei Spieler relativ nahe gekommen sind". Konkret ist zu sehen, wie ein Spieler auf den Rücken des anderen springt.
Warum die Verfahren eingestellt wurden? Laut Münchner Justiz ist ein Verstoß gegen die Abstandsregeln keine Straftat, sondern in der Regel eine Ordnungswidrigkeit.