Einen Tag nach dem Quarantänebescheid im Oktober 2020 hatte ein positiver Mostviertler (43) den Mist ausgeleert und dabei zwei Nachbarn getroffen.
Das Wiedersehen wurde freudig mit einem 6er-Tragerl Bier begossen, über die Coronaerkrankung des 43-Jährigen fiel kein Wort. Blöd nur: Genau in dieser kurzen Zeit kam die Polizei vorbei, um die Absonderung des 43-Jährigen zu kontrollieren.
Am Donnerstag musste der "Coronasünder" in Sankt Pölten vor Gericht. Der Angeklagte zeigte sich dabei reuig und geständig: "Es tut mir leid. Ich hatte keine Symptome. Aber natürlich war es leichtsinnig von mir."
Der Richter verurteilte den Mostviertler wegen des Vergehens der vorsätzlichen Gefährdung von Menschen durch übertragbare Krankheit zu einer Geldstrafe in der Höhe von 1.120 Euro. Das Urteil ist allerdings noch nicht rechtskräftig.