Coronapartys in NÖ und sechs infizierte Polizisten

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PolizeiBild: Denise Auer (Symbol)
In den Bezirken Lilienfeld, Amstetten und Tulln fanden am Wochenende einige Coronapartys statt, es setzte mehrere Anzeigen, jetzt drohen Strafen bis zu 3.600 Euro.
Aufmerksame Nachbarn hatten in den Bezirken Tulln, Lilienfeld und Amstetten die Exekutive gerufen - die Bewohner der Häuser hatten Partylärm gehört.

Die Polizei musste einschreiten, die Partys auflösen. Die feierwütigen Gäste wurden bei der Bezirkshauptmannschaft Tulln, Amstetten und Lilienfeld angezeigt, müssen jetzt mit Strafen von bis zu 3.600 Euro rechnen.

"Danke erstmals an den Großteil der Niederösterreicher, die sich brav an die Maßnahmen halten. Einige unbelehrbare Menschen gibt es halt, sie verabreden sich und machen dann Party", so Polizeisprecher Johann Baumschlager. Was den Sprecher und die Exekutive besonders ärgert: "So eine Amtshandlung birgt immer auch ein Ansteckungsrisiko", sagt Baumschlager.

CommentCreated with Sketch. zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Auf Nachfrage bestätigte Baumschlager einige infizierte Beamte: "Sechs Kollegen sind mittlerweile mit COVID-19 infiziert", so Baumschlager.

Landeschefin Johanna Mikl-Leitner hat wenig Verständnis für die Partys: „Die Situation ist ernst und der Ausgang noch offen. Wer Feste in Gesellschaft feiern will, der soll und kann das auch weiterhin tun - aber einzig und alleine über digitale Kommunikationsformen. In diesem Bereich können gerade die jungen Menschen Vorbild sein und den älteren die neuen Techniken näherbringen. Wir alle müssen jetzt auf vieles im Leben verzichten, aber der Kontakt mit Freunden und Familie muss nicht abbrechen. Einzig der Kommunikationsweg ist ein anderer."

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