Coronavirus: AUA stoppt Flüge nach China

Die Austrian Airlines stoppen bis 9. Februar alle Flüge nach China. Betroffen davon sind sämtliche Verbindungen der Austrian Airlines, aber auch der Partner-Airlines Swiss und Lufthansa.
Nachdem die British Airlines wegen dem Coronavirus alle Flüge nach China gestrichen hat, reagiert nun auch die Austrian Airlines. Wie die AUA gegenüber "Heute" bestätigte, werden die Flüge nach Peking und Shanghai gestrichen. Die Vorsichtsmaßnahme soll vorerst bis 9. Februar gelten.

Auch Lufthansa stoppt Flüge



"Aktuell ist eine Maschine nach Shanghai in der Luft. Diese wird planmäßig landen und planmäßig nach Wien zurückkehren, weiters startet heute um 17.45 Uhr eine Maschine nach Peking, auch dieser Flug wird durchgeführt, um unseren Fluggästen die Reisemöglichkeiten zu bieten und andererseits Kapazitäten zu haben, um die vor Ort befindlichen Crews und Kunden nach Hause zu befördern", heißt es seitens Austrian Airlines zu "Heute".



Auch der Mutterkonzern Lufthansa stellt die Flüge nach China ein. Laut neuen Zahlen der chinesischen Regierung vom Mittwoch stieg die Zahl der durch den Coronavirus infizierten Personen auf knapp 6.000.

Verdachtsfall an Bord



Zudem gab es am Mittwoch einen Corona-Verdachtsfall an Bord einer Lufthansa-Maschine von Frankfurt nach Nanjing. Ein chinesischer Passagier soll gehustet und sich zwei Wochen zuvor in der Stadt Wuhan aufgehalten haben.



Inzwischen wurde das Coronavirus bereits in 17 Ländern nachgewiesen. Zuletzt meldeten auch die Vereinigten Arabischen Emirate einen Fall. 132 Personen sind bisher am Virus gestorben. In Deutschland gibt es schon vier infizierte Patienten. In Österreich waren alle Verdachtsfälle negativ.

Aus der Millionenstadt Wuhan, wo das Virus erstmals auftrat, wurden immer mehr Menschen nach Hause geholt. Japan, die USA und Südkorea flogen ihre Bürger zurück. Auch die EU plant zwei Flüge für Hunderte Europäer.

Auch Österreich bemühte sich darum, sieben Personen die Ausreise aus der Region Hubei zu ermöglichen. Sie sollen noch "vor dem Wochenende" heimgeholt werden, erklärt das Außenministerium.

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